Gänseblümchen (Bellis perennis)

Es soll Menschen geben die auf ihrer Rasenfläche nicht einmal Gänseblümchen dulden. Kaum vorstellbar, oder? Ich glaube hier kommt der Spruch: „Man erkennt den Charakter und die Seele eines Menschen an seinem Garten,“ sehr gut zur Geltung. Wie kann man etwas anderes tun, als diese kleinen weißen Sonnenstrahlen im Gras nicht lieben.

Gänseblümchen wachsen vor allem auf Flächen die regelmäßig gemäht werden. Hier im Garten sind das die Laufwege. Und Gänseblümchen darin bedeutet eben: Sie werden nur gemäht, wenn sie nicht mehr ansehnlich bzw. abgeblüht sind. Bis dahin wird darum herum gelaufen. Sie bieten Wildbienen und Insekten keine großen Nektarmengen werden aber von kleinen Wildbienen gerne angeflogen. Ebenso dienen sie als Nektar- und Futterpflanzen für manchen Schmetterlingen.

Familie: Korbblütler (Asteraceae), Heimisch

Blütenfarbe: weiß, rosa

Höhe: ca- 5-20cm

Blütezeit: Dauerblüher von März bis November

Standort: sonnig / halbschattig

Nektar: 1 (0-4); Pollen: 1 (0-4)

Gut für: Insekten & Wildbienen; Schmetterlinge wie z.B. der Westliche Scheckenfalter (RL 3) oder das Hornkraut-Tageulchen (jeweils Nektarpflanze). Raupenfutterpflanze für z.B.: Trapez-Bodeneule und Heller Rostfarben-Blattspanner.