Rothalsbock (Stictoleptura rubra)

Die Männchen (Titelbild) des Rothalsbockes sieht man öfter als die Weibchen, da sie sich gerne auf Blüten sitzend aufhalten, während die Mädels eher in Totholz zu finden sind, wo sie auch ihre Eier legen. Ihre Flügeldecken sowie das Halsschild sind rot bis rotbraun, fast schon leuchtend. Das Männchen ist ockerfarben, beigebraun gefärbt und insgesamt unauffälliger im Aussehen.

Auf dem Ernährungsplan des Rothalsbockes stehen bevorzugt die Pollen von Dolden- und Korbblütler, sowie deren Pflanzenteile. Für ihren Nachwuchs benötigen sie totes Holz von Nadelbäumen, weshalb sie vor allen im Wald, an Waldrändern und in Waldnähe zu finden sind.

Familie: Bockkäfer (Cerambycidae); Unterfamilie: Schmalböcke (Lepturinae)

Rothalsböcke werden 10 bis 19 Millimeter lang. Sie sind von Mai bis September aktiv und am häufigsten von Juli bis August zu finden. Die Entwicklungszeit zum Käfer dauert ca. 2 Jahre. Die Larven leben in morschen bzw. toten Holz (bevorzugt Fichten & Kiefern), wo sie fressend Gänge hinterlassen und sich schließlich auch verpuppen. Sind also nützliche Tierchen beim zersetzen des alten Holzes. (Gebäude in Waldnähe – ob Gartenhütte, Scheune oder Haus – aus Nadelholz, das zudem feucht ist können vom Rothalsbock ebenso als Puppenstube genutzt und dadurch evtl. geschädigt werden.)

Paarung